Wissensdatenbank · Buchhaltung & Finanz-Software

edlohn

Die cloudbasierte Lohn- und Gehaltsabrechnung der eurodata AG aus Saarbrücken — ein deutsches Produkt für Steuerkanzleien und Unternehmen, mit durchgängigem Meldewesen, hoher Automatisierung und Datenverarbeitung im deutschen Rechenzentrum.

26 Min. Lesezeit
Aktualisiert · Juli 2026
Fachartikel · Expertenbeitrag
edlohn
INAGRO Wissensdatenbank · 43 Buchhaltung & Finanz-Software
Anbieter
eurodata AG (Saarbrücken)
Typ
Cloud-Lohn- & Gehaltsabrechnung
Betrieb
SaaS · deutsches Rechenzentrum
Bezug
DEÜV · ELStAM · ELSTER · DSGVO
Zielgruppe: Steuerkanzleien & Unternehmen im DACH-Raum
Kapitel 01 · Überblick

Was ist edlohn – und für wen lohnt es sich?

edlohn ist eine cloudbasierte Lohn- und Gehaltsabrechnungssoftware der eurodata AG mit Sitz in Saarbrücken. Sie ist von Grund auf für die Entgeltabrechnung im deutschen Rechtsraum konzipiert und richtet sich in erster Linie an Steuerkanzleien und Lohnbüros, die Mandanten abrechnen, sowie an Unternehmen, die ihre Lohnbuchhaltung selbst oder gemeinsam mit ihrer Kanzlei führen.

Im Kern erledigt edlohn genau das, was jeden Monat in jedem Betrieb mit Beschäftigten anfällt: aus Stammdaten und Bewegungsdaten die Brutto-Netto-Abrechnung erstellen, Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge korrekt berechnen, die gesetzlich vorgeschriebenen Meldungen und Bescheinigungen erzeugen und die Ergebnisse elektronisch an die zuständigen Stellen übermitteln. Damit deckt die Software einen Bereich ab, der zu den formal anspruchsvollsten des kaufmännischen Alltags gehört — hochreguliert, fristgebunden und mit unmittelbaren Konsequenzen für Beschäftigte, Sozialversicherungsträger und Finanzverwaltung.
Der Begriff „cloudbasiert“ ist bei edlohn keine Randnotiz, sondern das prägende Merkmal. Die Software wird nicht lokal installiert, sondern als Software-as-a-Service über den Browser genutzt und in Rechenzentren des Anbieters in Deutschland betrieben. Für Kanzleien und Unternehmen bedeutet das: keine eigene Serverpflege, laufende Aktualisierung der rechtlichen Grundlagen im Hintergrund und ein Zugriff, der grundsätzlich standort- und geräteunabhängig funktioniert. Gerade im Lohnbereich, in dem sich Beitragssätze, Rechengrößen und Meldeverfahren regelmäßig ändern, ist die kontinuierliche Pflege der Rechenlogik ein zentrales Argument für den Cloud-Ansatz.
Aus Sicht von INAGRO ist edlohn vor allem dann interessant, wenn eine Organisation eine spezialisierte, regelkonforme Entgeltabrechnung „aus einer Hand“ sucht, die den deutschen Melde- und Bescheinigungsdschungel zuverlässig abbildet und ohne eigene IT-Infrastruktur betrieben werden kann. Die enge Ausrichtung auf den professionellen Abrechnungsalltag von Kanzleien prägt das Produkt bis in die Details — vom Mandanten- und Mehrmandantenkonzept bis zur Art, wie wiederkehrende Abrechnungen effizient abgewickelt werden.
INAGRO-Einschätzung

edlohn ist eine spezialisierte Lohn-Cloud aus deutscher Entwicklung, die den fristgebundenen Abrechnungsalltag von Kanzleien und Unternehmen professionell unterstützt. Ihre Stärken liegen im durchgängigen Meldewesen, in der laufenden rechtlichen Pflege und in der Datenverarbeitung im deutschen Rechenzentrum. Wer über edlohn nachdenkt, sollte weniger fragen „ob Cloud“, sondern „wie die Abrechnungsprozesse und die Zusammenarbeit mit der Kanzlei organisiert werden“. Entgeltabrechnung berührt Steuer- und Sozialversicherungsrecht; dieser Artikel ordnet die Software ein, ist aber keine Rechts- oder Steuerberatung.

Warum edlohn im DACH-Markt relevant ist

Die Relevanz von edlohn ergibt sich aus mehreren Faktoren. Erstens aus der Spezialisierung: Anders als kaufmännische Komplettpakete, in denen die Lohnabrechnung nur ein Modul unter vielen ist, konzentriert sich edlohn auf die Entgeltabrechnung als Kernaufgabe. Diese Fokussierung schlägt sich in der Tiefe des Melde- und Bescheinigungswesens und in der Passung für professionelle Abrechnungsstellen nieder.
Zweitens aus der Herkunft des Anbieters: Die eurodata AG ist ein etablierter deutscher Softwarehersteller mit langer Historie im Umfeld von Steuerberatung und Rechnungswesen. Für viele Kanzleien ist die Nähe zu einem Anbieter, der die Arbeitsweise von Steuerberatern kennt und dessen Produkte auf das deutsche Recht ausgelegt sind, ein gewichtiges Argument. Drittens aus dem Cloud-Betrieb in Deutschland, der zwei aktuelle Anforderungen zusammenführt: den Wunsch nach ortsunabhängigem, wartungsarmem Arbeiten und den Anspruch, personenbezogene Daten von Beschäftigten datenschutzkonform und mit klarer Datenhoheit zu verarbeiten.

Drei Eigenschaften, die edlohn prägen

  • Spezialist statt Alleskönner — edlohn ist auf die Lohn- und Gehaltsabrechnung fokussiert. Diese Konzentration bringt Tiefe im Meldewesen und eine Arbeitsweise, die auf den professionellen Abrechnungsalltag zugeschnitten ist, statt Lohn nur als Nebenmodul mitzuführen.
  • Cloud aus deutscher Hand — als Software-as-a-Service aus deutschen Rechenzentren verbindet edlohn wartungsarmen Betrieb mit laufender rechtlicher Aktualisierung und einer Datenhaltung, die für DSGVO-Fragen eine klare Ausgangslage schafft.
  • Kanzlei- und Mandantenlogik — das Produkt ist erkennbar aus der Welt der Steuerkanzleien gedacht: Mehrmandantenfähigkeit, arbeitsteilige Prozesse zwischen Kanzlei und Mandant sowie wiederkehrende Abrechnungsläufe sind fest im Konzept verankert.
Kapitel 02 · Produktfamilie

edlohn im eurodata-Ökosystem & seine Positionierung

edlohn steht nicht allein, sondern ist Teil eines breiteren Produktkosmos der eurodata AG rund um Personal-, Zeit- und Betriebswirtschaftsthemen. Wer die Positionierung verstehen will, betrachtet edlohn deshalb im Zusammenspiel mit den ergänzenden Lösungen — insbesondere der Zeiterfassung edtime, der Personaleinsatzplanung edpep und der übergreifenden Plattform edcloud.

Die Grundidee dieses Ökosystems ist, dass die Entgeltabrechnung nicht als isolierte Insel steht, sondern mit den vor- und nachgelagerten Personalprozessen verzahnt werden kann. Arbeitszeiten entstehen in der Zeiterfassung, werden über die Einsatzplanung strukturiert und fließen idealerweise ohne Medienbruch als Bewegungsdaten in die Abrechnung. edlohn ist dabei das abrechnende Herzstück, während die anderen Bausteine Daten liefern oder Ergebnisse bereitstellen.
edlohn
Abrechnung

Das cloudbasierte Kernprodukt für die Lohn- und Gehaltsabrechnung: Brutto-Netto-Berechnung, Melde- und Bescheinigungswesen, elektronische Übermittlung an die zuständigen Stellen. Mehrmandantenfähig und auf den professionellen Abrechnungsalltag von Kanzleien und Unternehmen ausgerichtet.

BetriebCloud / SaaS
SchwerpunktEntgeltabrechnung
ZielgruppeKanzlei / Unternehmen
edtime
Zeiterfassung

Die cloudbasierte Zeiterfassung: Arbeitszeiten werden digital erfasst und dokumentiert. Als Datenquelle für die Abrechnung reduziert sie die manuelle Übertragung von Stunden und schafft eine nachvollziehbare Grundlage für variable Lohnbestandteile.

BetriebCloud / App
SchwerpunktArbeitszeit
ZielgruppeArbeitgeber / Teams
edpep
Einsatzplanung

Die Personaleinsatzplanung: Dienst- und Schichtpläne werden erstellt und mit der Zeiterfassung verbunden. Sie ordnet den Personaleinsatz vor der Abrechnung und liefert strukturierte Grundlagen für die weitere Verarbeitung.

BetriebCloud
SchwerpunktDienstplanung
ZielgruppeSchicht-/Dienstbetriebe
edcloud
Plattform

Die übergreifende Cloud-Plattform, unter deren Dach die eurodata-Lösungen bereitgestellt und zugänglich gemacht werden. Sie bildet die technische und organisatorische Klammer für den durchgängigen, browserbasierten Betrieb der Anwendungen.

BetriebCloud-Plattform
SchwerpunktBereitstellung
ZielgruppeKanzlei / Unternehmen

Vom einzelnen Baustein zur durchgängigen Prozesskette

Die eigentliche Positionierung von edlohn erschließt sich über die Prozesskette Personal. In vielen Betrieben verläuft der Weg von der geleisteten Arbeitszeit bis zur fertigen Abrechnung über mehrere Stationen: Zeiten werden erfasst, Einsätze geplant, Zu- und Abschläge ermittelt, und erst am Ende steht die Entgeltabrechnung. edlohn deckt das letzte, formal anspruchsvollste Glied dieser Kette ab, während edtime und edpep die vorgelagerten Schritte unterstützen können. Der Reiz des Ökosystems liegt darin, dass diese Stationen aufeinander abgestimmt sind und Daten weitergereicht werden können, statt in getrennten Systemen neu erfasst zu werden.
Wichtig ist dabei die Betonung des „kann“. Ein Unternehmen muss nicht das gesamte Ökosystem einsetzen, um edlohn zu nutzen. Viele Kanzleien betreiben edlohn als eigenständiges Abrechnungswerkzeug und binden Zeiterfassung oder Einsatzplanung nur dort ein, wo es fachlich sinnvoll ist. Umgekehrt entfaltet die integrierte Kette ihren größten Nutzen bei Betrieben mit vielen variablen Lohnbestandteilen — etwa in Schicht-, Dienst- oder Handwerksbetrieben —, in denen die saubere Erfassung und Übergabe von Arbeitszeiten einen erheblichen Teil des Abrechnungsaufwands ausmacht.

Qualitative Einordnung statt Modulmatrix

Weil sich Produktnamen, Editionen und Funktionsgrenzen im Cloud-Zeitalter laufend weiterentwickeln, ist eine qualitative Einordnung tragfähiger als eine starre Modulmatrix. edlohn ist das Abrechnungszentrum, edtime und edpep sind vorgelagerte Datenlieferanten für Zeit und Einsatz, und edcloud ist die Betriebsklammer, über die alles bereitgestellt wird. Welche konkreten Funktionen, Schnittstellen und Paketzuschnitte im jeweiligen Fall verfügbar und sinnvoll sind, sollte direkt beim Anbieter geprüft und auf den eigenen Bedarf bezogen werden.
Orientierung

Eine Faustregel: Wer „nur“ eine leistungsfähige Cloud-Lohnabrechnung sucht, betrachtet edlohn als eigenständige Lösung. Wer viele variable Lohnbestandteile aus Arbeitszeiten und Dienstplänen ableitet, prüft zusätzlich edtime und edpep als vorgelagerte Bausteine. Der genaue Leistungsumfang und die Paketgrenzen ändern sich über die Zeit und sollten direkt beim Anbieter geprüft werden.

Kapitel 03 · Entgeltabrechnung

Funktionsumfang der Entgeltabrechnung

Im Zentrum von edlohn steht die vollständige monatliche Entgeltabrechnung: aus Stamm- und Bewegungsdaten die korrekte Brutto-Netto-Berechnung ableiten, Steuer- und Sozialversicherungsbeiträge ermitteln, die gesetzlichen Meldungen und Bescheinigungen erzeugen und alles elektronisch an die zuständigen Stellen übermitteln. Dieser Funktionsblock ist das eigentliche Rückgrat der Software.

Brutto-Netto-Abrechnung

Aus Gehalts- und Lohnbestandteilen wird die monatliche Abrechnung erstellt: laufende und einmalige Bezüge, Zuschläge, Sachbezüge, geldwerte Vorteile und Abzüge werden nach den geltenden Regeln zu Brutto und Netto verrechnet.

Der Rechenkern
Lohnsteuer & ELStAM

Die Lohnsteuer wird auf Basis der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale berechnet. Über das ELStAM-Verfahren werden Merkmale wie Steuerklasse und Freibeträge abgerufen und in der Abrechnung berücksichtigt.

Steuerabzug korrekt
Sozialversicherung & DEÜV

Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung werden ermittelt und die DEÜV-Meldungen erzeugt. Das strukturierte Meldeverfahren an die Sozialversicherungsträger ist fester Bestandteil des Ablaufs.

Meldewesen integriert
Bescheinigungswesen

Vom Beitragsnachweis über Lohnsteuer-Anmeldungen bis zu Entgeltbescheinigungen und Meldungen im Krankheits- oder Austrittsfall: die relevanten Bescheinigungen werden erzeugt und, wo vorgesehen, elektronisch übermittelt.

Formalpflichten erfüllt
Elektronische Übermittlung

Die Ergebnisse werden über die vorgeschriebenen Kanäle elektronisch übermittelt — etwa Lohnsteuer-Anmeldungen an die Finanzverwaltung über ELSTER und Sozialversicherungsmeldungen an die zuständigen Stellen.

Digitale Meldewege
Auswertungen & Journale

Lohnjournale, Buchungsbelege, Kostenstellenauswertungen und weitere Berichte geben einen Überblick über die Personalkosten und liefern die Grundlage für die Übergabe an die Finanzbuchhaltung.

Zahlen für die FiBu

Der Abrechnungslauf als roter Faden

Der praktische Nutzen von edlohn entsteht dort, wo Stammdaten, Bewegungsdaten, Berechnung, Meldungen und Auswertungen zu einem geordneten Abrechnungslauf zusammenfinden. Idealerweise werden die Stammdaten eines Beschäftigten einmal sauber gepflegt, die monatlichen Bewegungsdaten — Fehlzeiten, variable Bezüge, Einmalzahlungen — ergänzt, und der Lauf erzeugt daraus in einem Zug Abrechnung, Meldungen, Bescheinigungen und Buchungsbelege. Diese Durchgängigkeit ist im Lohnbereich besonders wertvoll, weil die einzelnen Schritte eng miteinander verzahnt und stark fristgebunden sind: Eine falsche Stammdatenangabe wirkt sich unmittelbar auf Steuer, Beiträge und Meldungen aus.
Ein besonderes Augenmerk verdient das Meldewesen. Die deutsche Entgeltabrechnung ist geprägt von einer Vielzahl elektronischer Meldeverfahren gegenüber Finanzverwaltung, Sozialversicherungsträgern und weiteren Stellen. edlohn bildet diese Verfahren strukturiert ab und erzeugt die entsprechenden Datensätze im Zuge der Abrechnung. Genau hier zeigt sich der Wert einer spezialisierten Lohnsoftware: Die Fülle formaler Pflichten wird in wiederkehrende, softwaregestützte Abläufe überführt, statt bei jedem Fall manuell recherchiert zu werden.

Rechtsstand-Pflege als stiller Kernwert

Ein oft unterschätzter Funktionsaspekt ist die laufende Pflege des Rechtsstands. Beitragssätze, Rechengrößen, Freibeträge, Meldeverfahren und Formatvorgaben ändern sich regelmäßig — teils zum Jahreswechsel, teils unterjährig. In einer Cloud-Lösung wie edlohn wird diese Aktualisierung im Hintergrund durch den Anbieter eingespielt, sodass die Abrechnung stets auf dem geltenden Stand rechnet, ohne dass Kanzlei oder Unternehmen selbst Updates verwalten müssen. Dieser stille Kernwert entlastet spürbar, denn die korrekte Umsetzung rechtlicher Änderungen ist im Lohnbereich fehleranfällig und zugleich unverzichtbar.
So hilfreich diese Automatik ist — sie ersetzt nicht die fachliche Verantwortung. Ob ein Sachverhalt steuer- und beitragsrechtlich richtig eingeordnet ist, entscheidet die fachkundige Beurteilung, im Zweifel gemeinsam mit dem Steuerberater. Die Software stellt die korrekte Rechenlogik bereit; die Richtigkeit der eingegebenen Sachverhalte bleibt in der Verantwortung der abrechnenden Stelle. Welche Meldeverfahren, Bescheinigungen und Auswertungen im Detail unterstützt werden, entwickelt sich mit dem gesetzlichen Rahmen weiter und sollte beim Anbieter geprüft werden. Dies ist keine Steuerberatung.
Kapitel 04 · Automatisierung

Automatisierungs- und Digitalfunktionen in der Praxis

Moderne Lohnsoftware lebt davon, wiederkehrende Handgriffe zu reduzieren und den Abrechnungsprozess zu digitalisieren. edlohn setzt hier auf mehrere Bausteine — von der digitalen Vorerfassung über Self-Service-Zugänge für Beschäftigte bis zur digitalen Lohnakte und offenen Schnittstellen. Ziel ist, dass sich Fachkräfte auf Prüfung und Sonderfälle konzentrieren, statt Daten mehrfach zu erfassen.

Ein zentraler Ansatzpunkt ist die Vorerfassung von Bewegungsdaten. Statt alle monatlichen Änderungen zentral in der Kanzlei einzugeben, können Mandanten oder Fachabteilungen relevante Daten — etwa Fehlzeiten, Stunden oder variable Bezüge — strukturiert vorerfassen. Diese Vorerfassung fließt dann in den Abrechnungslauf ein, sodass die abrechnende Stelle prüft und freigibt, statt alles selbst zu tippen. Das verteilt den Aufwand dorthin, wo die Information entsteht, und reduziert Übertragungsfehler.
Ein zweiter Baustein sind Self-Service-Zugänge für Beschäftigte. Über einen geschützten Zugang können Mitarbeitende ihre Entgeltabrechnungen und weitere Dokumente digital abrufen, statt sie in Papierform zu erhalten. Das spart Druck, Kuvertierung und Versand, beschleunigt die Bereitstellung und schafft eine nachvollziehbare digitale Ablage. Für Betriebe mit vielen Beschäftigten ist dieser Effekt über das Jahr betrachtet erheblich.
Digitale Vorerfassung

Mandanten oder Fachabteilungen erfassen Bewegungsdaten strukturiert vor. Die abrechnende Stelle prüft und übernimmt, statt alles zentral abzutippen — der Aufwand verlagert sich dorthin, wo die Daten entstehen.

Weniger Doppelerfassung
Mitarbeiter-Self-Service

Beschäftigte rufen Abrechnungen und Dokumente über einen geschützten Zugang digital ab. Das ersetzt Papier, beschleunigt die Bereitstellung und schafft eine nachvollziehbare, digitale Ablage.

Papierlos verteilen
Digitale Lohnakte

Dokumente rund um die Beschäftigten werden digital abgelegt und strukturiert zugänglich gemacht. Die Lohnakte bündelt relevante Unterlagen an einem Ort und unterstützt eine geordnete, revisionsbewusste Ablage.

Alles an einem Ort

Digitale Lohnakte und geordnete Ablage

Die digitale Lohnakte ist ein weiterer Digitalisierungsbaustein. Statt Unterlagen zu einzelnen Beschäftigten in Papierordnern zu führen, werden sie digital abgelegt und strukturiert zugänglich gemacht. Das erleichtert das Auffinden von Dokumenten, unterstützt eine geordnete Aufbewahrung und reduziert den physischen Ablageaufwand. Gerade in Kanzleien, die viele Mandanten mit jeweils zahlreichen Beschäftigten betreuen, ist eine strukturierte digitale Ablage ein spürbarer Effizienzgewinn — vorausgesetzt, Aufbewahrungsfristen und Zugriffsrechte werden sauber berücksichtigt.
Der vierte Baustein sind Schnittstellen, die den Datenaustausch mit vor- und nachgelagerten Systemen automatisieren. Bewegungsdaten aus der Zeiterfassung können eingespielt, Buchungsdaten an die Finanzbuchhaltung übergeben und Zahlungsdaten für den Zahlungsverkehr bereitgestellt werden. Je weniger Daten manuell übertragen werden müssen, desto geringer sind Aufwand und Fehlerquote. Die Schnittstellen sind damit das verbindende Element zwischen der Abrechnung und ihrem Umfeld — ein Thema, das Kapitel 05 vertieft.

Automatisierung mit Augenmaß

So nützlich Vorerfassung, Self-Service, digitale Akte und Schnittstellen sind — sie sind Werkzeuge zur Prozessverbesserung, keine Entlastung von der fachlichen Verantwortung. Automatisierte Datenübernahmen sollten kontrolliert und plausibilisiert werden, gerade weil sie mit sensiblen personenbezogenen Daten arbeiten und unmittelbare rechtliche Wirkung entfalten. INAGRO empfiehlt, Digitalisierungsschritte bewusst einzuführen: erst einen klar abgegrenzten Prozess digitalisieren, Erfahrungen sammeln, dann ausweiten. Welche Digital- und Automatisierungsfunktionen im jeweiligen Paket verfügbar sind und wie sie im Detail arbeiten, sollte direkt beim Anbieter geprüft werden.
Digitalisierung mit Kontrolle

Vorerfassung, Self-Service, digitale Lohnakte und Schnittstellen sparen im Alltag spürbar Zeit und reduzieren Papier. Entscheidend ist, sie als Prozesswerkzeuge zu verstehen: Übernommene Daten werden geprüft und plausibilisiert, nicht blind verarbeitet. Da es um sensible Beschäftigtendaten geht, gehören Berechtigungen und Zugriffsschutz von Anfang an mitgedacht. Der konkrete Funktionsumfang sollte beim Anbieter geprüft werden.

Kapitel 05 · Integrationen & Ökosystem

Integrationen & das edlohn-Ökosystem

Eine Lohnsoftware entfaltet ihren vollen Nutzen selten allein. Entscheidend ist, wie gut sie sich in die vorhandene Systemlandschaft einfügt: an die Zeiterfassung, an die Finanzbuchhaltung, an die Banken für den Zahlungsverkehr und an die staatlichen Meldewege zu Finanzverwaltung und Sozialversicherung. edlohn bringt hierfür ein Ökosystem aus Schnittstellen und ergänzenden eurodata-Lösungen mit.

Ein naheliegender Integrationspunkt ist die Zeiterfassung. Über die Anbindung an edtime — oder andere Zeiterfassungssysteme — können erfasste Arbeitszeiten als Bewegungsdaten in die Abrechnung einfließen. Das ist besonders in Betrieben mit variablen Arbeitszeiten wertvoll, in denen Stunden, Zuschläge und Fehlzeiten einen großen Teil des monatlichen Abrechnungsaufwands ausmachen. Statt Stunden manuell zu übertragen, wird die Zeiterfassung zur strukturierten Datenquelle für den Lohnlauf.
Ein zweiter zentraler Integrationsbereich ist die Finanzbuchhaltung. Die Ergebnisse der Entgeltabrechnung — die Personalkosten — müssen in der Buchhaltung landen. edlohn erzeugt hierfür Buchungsbelege beziehungsweise Buchungsdaten, die an die Finanzbuchhaltung übergeben werden können, sodass Personalaufwand, Verbindlichkeiten und Zahlungen korrekt verbucht werden. Diese Verzahnung von Lohn und Buchhaltung verhindert Doppelerfassung und schafft ein konsistentes Bild der Unternehmenszahlen.
Zeiterfassung (edtime)

Erfasste Arbeitszeiten fließen als Bewegungsdaten in die Abrechnung. Besonders bei variablen Arbeitszeiten wird die Zeiterfassung zur strukturierten Datenquelle und reduziert manuelle Stundenübertragung.

Zeit wird Lohn
Finanzbuchhaltung

Buchungsbelege und Buchungsdaten aus der Abrechnung werden an die Fibu übergeben, sodass Personalkosten korrekt verbucht werden — ohne dass Zahlen doppelt erfasst werden müssen.

Lohn trifft Buchhaltung
Zahlungsverkehr & Banken

Aus den Abrechnungsergebnissen werden Zahlungsdaten für Löhne, Steuern und Beiträge bereitgestellt, die über die üblichen Banking-Wege in den Zahlungsverkehr überführt werden können.

Zahlungen vorbereitet
ELSTER & Sozialversicherung

Lohnsteuer-Anmeldungen werden über ELSTER an die Finanzverwaltung, Sozialversicherungsmeldungen über die vorgeschriebenen Verfahren an die zuständigen Stellen elektronisch übermittelt.

Behördenwege digital

Banken, Zahlungsverkehr und Behördenwege

Neben Zeiterfassung und Buchhaltung sind die Zahlungs- und Behördenwege zentrale Integrationsstränge. Aus einer fertigen Abrechnung ergeben sich Zahlungen an mehrere Adressaten: Nettolöhne an die Beschäftigten, Lohnsteuer an das Finanzamt, Sozialversicherungsbeiträge an die Einzugsstellen. edlohn bereitet die entsprechenden Zahlungsdaten auf, die über die üblichen Banking-Wege in den Zahlungsverkehr überführt werden können. Parallel laufen die elektronischen Meldungen: die Lohnsteuer-Anmeldung über ELSTER an die Finanzverwaltung, die Sozialversicherungsmeldungen über die dafür vorgesehenen Verfahren an die zuständigen Stellen.
Diese Behördenintegration ist im Lohnbereich kein optionales Extra, sondern Pflichtprogramm. Die deutsche Entgeltabrechnung ist ohne die elektronischen Meldeverfahren nicht denkbar, und ein wesentlicher Teil des Werts einer spezialisierten Lohnsoftware liegt darin, diese Verfahren zuverlässig und formatkonform zu bedienen. edlohn ist als deutsches Produkt konsequent auf diese Anforderungen ausgelegt.

Ökosystem und offene Anschlussfähigkeit

Über die Kernstränge hinaus zählt die offene Anschlussfähigkeit an die weitere Systemlandschaft — etwa an vorhandene HR-Systeme, an ergänzende eurodata-Lösungen oder an spezialisierte Fachanwendungen. INAGRO rät, das Thema Integrationen früh in der Auswahl zu berücksichtigen: Welche Systeme müssen angebunden werden, wie fließen die Daten, und wer verantwortet die Schnittstellen im laufenden Betrieb? Eine Lohnabrechnung, die sauber mit Zeiterfassung, Buchhaltung, Bank und Behörden verzahnt ist, spart über das Jahr erheblichen Aufwand — eine Insellösung dagegen erzeugt manuelle Übertragungen und Fehlerquellen. Welche konkreten Schnittstellen im jeweiligen Fall verfügbar sind, sollte direkt beim Anbieter geprüft werden.
Integrationen früh mitdenken

Zeiterfassung, Finanzbuchhaltung, Banken und die staatlichen Meldewege sind die wichtigsten Anschlusspunkte. Klären Sie zu Projektbeginn, welche Systeme angebunden werden und wer die Schnittstellen verantwortet. Die Behördenintegration über ELSTER und die Sozialversicherungsverfahren ist im Lohnbereich Pflicht — der genaue Umfang weiterer Schnittstellen hängt vom Paket ab und sollte beim Anbieter geprüft werden.

Kapitel 06 · Wettbewerb

edlohn im Vergleich zu DATEV LODAS, Sage, eGECKO & SAP

edlohn bewegt sich in einem lebendigen Markt für Lohn- und Personalsoftware. Um die Software richtig einzuordnen, lohnt der qualitative Blick auf wichtige Vergleichspunkte: das kanzleigeprägte DATEV LODAS, die Personallinie von Sage, die kaufmännisch integrierte Lösung eGECKO und die Konzernwelt von SAP. Jede dieser Optionen folgt einer eigenen Philosophie.

Kriterium edlohn DATEV LODAS eGECKO SAP
Grundausrichtung Cloud-Lohnspezialist Kanzlei-Lohn Integriertes Rechnungswesen Konzern-HR/ERP
Betrieb Cloud / SaaS Kanzlei / Cloud-nah On-Prem & Cloud On-Prem & Cloud
Zielgruppe Kanzlei & Mittelstand Steuerkanzleien Mittelstand Großunternehmen
Spezialisierung Lohn Kernprodukt Sehr hoch Teil des Ganzen Modul im Suite-Kontext
Cloud-Fokus Cloud-first Zunehmend Wahlweise Wahlweise
DACH-/Deutschland-Bezug Sehr hoch Sehr hoch Hoch International

edlohn oder DATEV LODAS — zwei Lohnspezialisten

edlohn und DATEV LODAS sind beide auf die professionelle Lohnabrechnung im Kanzleiumfeld ausgerichtet und werden häufig direkt verglichen. DATEV ist als Genossenschaft der Steuerberater das prägende Ökosystem des deutschen Kanzleimarkts, und LODAS ist dort die etablierte, sehr leistungsfähige Lohnlösung mit tiefer Verankerung in der DATEV-Welt. edlohn positioniert sich als cloudbasierte Alternative mit konsequentem SaaS-Ansatz und eigener Ökosystem-Logik rund um eurodata. Für Kanzleien, die ohnehin tief in der DATEV-Welt arbeiten, liegt LODAS nahe; für Kanzleien und Unternehmen, die eine unabhängige, cloud-first ausgerichtete Lohnlösung suchen, ist edlohn eine ernstzunehmende Option. Die Entscheidung folgt oft der bestehenden Systemwelt und der strategischen Cloud-Ausrichtung.

edlohn oder Sage — Spezialist gegen Familienmitglied

Bei Sage ist die Lohn- und Personalabrechnung Teil einer breiten Produktfamilie, in der auch Buchhaltung, Warenwirtschaft und ERP-Funktionen vertreten sind. Der Reiz liegt dort im Zusammenspiel innerhalb einer Anbieterwelt. edlohn geht den umgekehrten Weg: Es ist ein Lohnspezialist, der seine Tiefe aus der Fokussierung zieht und Buchhaltung sowie andere Prozesse über Schnittstellen anbindet, statt sie selbst abzudecken. Wer eine kaufmännische Komplettlösung aus einer Hand sucht, schaut eher auf Familienangebote; wer die Lohnabrechnung als eigenständige, spezialisierte Cloud-Funktion betreiben will, findet in edlohn einen fokussierten Anbieter.

edlohn oder eGECKO und SAP — Fokus gegen Integration

eGECKO steht für ein integriertes Rechnungswesen, in dem Finanzbuchhaltung, Controlling und Personalwesen eng zusammenspielen — attraktiv für Mittelständler, die diese Bereiche in einem System bündeln wollen. SAP wiederum adressiert vor allem größere Unternehmen und Konzerne, bei denen Personal- und Abrechnungsfunktionen Teil einer umfassenden Unternehmenssoftware sind, mit entsprechender Funktionsbreite und Komplexität. edlohn setzt bewusst einen anderen Akzent: Lohnabrechnung als spezialisierte Cloud-Funktion, schlank im Betrieb, tief im Meldewesen und offen für Anbindungen. Für kleine bis mittlere Organisationen und Kanzleien ist dieser Fokus oft passender als eine breite Suite; für große, tief integrierte Landschaften können umfassende Systeme wie SAP die naheliegendere Wahl sein. Es gibt keinen Gewinner für alle Fälle.
Wann was sinnvoll ist

Vereinfacht: DATEV LODAS denkt vom DATEV-Kanzleikosmos her, Sage von der breiten Produktfamilie, eGECKO vom integrierten Rechnungswesen und SAP von der Konzern-Suite — edlohn hingegen vom spezialisierten, cloudbasierten Lohn. Entscheidend sind die bestehende Systemwelt, der Grad der gewünschten Integration und die strategische Cloud-Ausrichtung. Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht.

Kapitel 07 · Einführung & Betrieb

Einführung & Betrieb: SaaS aus dem deutschen Rechenzentrum

edlohn wird als Software-as-a-Service aus Rechenzentren in Deutschland betrieben. Diese Betriebsart prägt Einführung und Alltag grundlegend: keine lokale Installation, keine eigene Serverpflege, laufende Aktualisierung im Hintergrund. Zugleich rücken Fragen von Zugriff, Berechtigungen und Datenverarbeitung stärker in den Vordergrund als bei klassischer On-Premises-Software.

Der SaaS-Betrieb bedeutet, dass die Software über den Browser genutzt wird und der Anbieter die technische Infrastruktur bereitstellt und pflegt. Für Kanzleien und Unternehmen entfällt damit ein erheblicher Teil des klassischen IT-Aufwands: Es müssen keine Server betrieben, keine Versionen manuell aktualisiert und keine rechtlichen Änderungen selbst eingespielt werden. Die Abrechnung rechnet stets auf dem gepflegten Rechtsstand, und der Zugriff ist grundsätzlich standort- und geräteunabhängig — ein praktischer Vorteil für Kanzleien mit mehreren Standorten oder für arbeitsteilige Prozesse mit Mandanten.
Die Kehrseite ist, dass der Betrieb eine stabile Internetverbindung voraussetzt und dass die Datenverarbeitung beim Anbieter stattfindet. Genau hier spielt der Standort der Rechenzentren eine wichtige Rolle: Die Verarbeitung in Deutschland schafft eine klare Ausgangslage für Datenschutz und Datenhoheit — ein Aspekt, den Kapitel 09 vertieft. Für den Einführungsprozess bedeutet der SaaS-Ansatz, dass weniger technische Installation, dafür mehr organisatorische Klärung im Vordergrund steht: Zugänge, Rollen, Berechtigungen und die Abstimmung der Prozesse zwischen Kanzlei, Mandant und Beschäftigten.

Migration und Datenübernahme

Ein eigenes Kapitel ist die Migration bestehender Lohndaten. Wer von einer Alt-Software oder von einer anderen Kanzleilösung wechselt, muss Personalstammdaten, laufende Werte und gegebenenfalls Jahreswerte übernehmen. Das ist technisch machbar, will aber sorgfältig geplant sein: Welche Daten werden übernommen, welche bleiben im Altsystem zur Aufbewahrung, und wie wird die Vollständigkeit geprüft? Im Lohnbereich ist ein sauberer Stichtag besonders wichtig, weil Jahreswerte, Beitragskonten und Meldeverläufe kontinuierlich fortgeführt werden müssen. Ein Wechsel innerhalb des Kalenderjahres verlangt besondere Sorgfalt bei der Übernahme der aufgelaufenen Werte.

Strukturierte Einführung statt Spontanstart

Eine erfolgreiche Einführung folgt einem überschaubaren, aber bewussten Pfad. Sie beginnt mit der Analyse der Abrechnungsprozesse und der Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten, führt über die Einrichtung von Mandanten, Rollen und Berechtigungen, die Anbindung von Zeiterfassung, Buchhaltung und Behördenwegen, einen Testlauf mit echten Daten bis hin zum geordneten Produktivstart zu einem klaren Stichtag. Wer diese Schritte überspringt und „einfach loslegt“, riskiert im hochsensiblen Lohnbereich Nacharbeiten, Fristprobleme und im schlimmsten Fall fehlerhafte Meldungen.
01
Anforderungen & Prozesse klären
Abrechnungsvolumen, Mandanten- beziehungsweise Betriebsstruktur und die Zusammenarbeit zwischen Kanzlei, Mandant und Beschäftigten erfassen. Datenschutz-Anforderungen und Erfolgskriterien früh definieren, Rollen und Verantwortlichkeiten festlegen.
02
Einrichtung & Anbindungen
Mandanten, Nutzer, Rollen und Berechtigungen aufsetzen, die Meldewege zu ELSTER und Sozialversicherung einrichten sowie Zeiterfassung, Finanzbuchhaltung und Zahlungsverkehr anbinden. Self-Service- und Vorerfassungsprozesse festlegen.
03
Datenmigration & Testlauf
Personalstammdaten und aufgelaufene Jahreswerte zu einem klaren Stichtag übernehmen und mit echten Daten testen. Ergebnisse, Meldungen und Buchungsbelege sorgfältig prüfen, bevor produktiv abgerechnet wird.
04
Produktivstart & Betrieb
Geordneter Übergang in den Echtbetrieb, Schulung der Beteiligten, laufende Nutzung der digitalen Ablage und regelmäßige Abstimmung mit dem Steuerberater. Die rechtliche Pflege übernimmt der Anbieter im Hintergrund.
Betrieb mit Bedacht

Der SaaS-Betrieb aus dem deutschen Rechenzentrum nimmt viel technischen Aufwand ab, verlagert den Schwerpunkt der Einführung aber auf Organisation: Rollen, Berechtigungen, Prozessabstimmung und eine saubere Migration zum richtigen Stichtag. Gerade im Lohnbereich sind Fristen und Jahreswerte kritisch. Rechtliche und steuerliche Detailfragen gehören zu Fachexperten — dies ist keine Steuerberatung.

Kapitel 08 · Mittelstand & Kanzleien

edlohn im Einsatz bei Mittelstand & Kanzleien

Ein wesentlicher Teil der Stärke von edlohn liegt in zwei Konstellationen: der Steuerkanzlei, die viele Mandanten abrechnet, und dem mittelständischen Unternehmen, das seine Lohnabrechnung selbst oder gemeinsam mit der Kanzlei führt. Beide profitieren von der Spezialisierung und dem cloudbasierten Betrieb — allerdings mit unterschiedlichem Schwerpunkt.

In der Steuerkanzlei zählt vor allem die Mehrmandantenfähigkeit: Viele Mandanten mit jeweils eigenen Besonderheiten müssen effizient und fristgerecht abgerechnet werden. Hier spielt edlohn seine Herkunft aus. Wiederkehrende Abrechnungsläufe, die arbeitsteilige Zusammenarbeit mit den Mandanten über Vorerfassung und Self-Service sowie die zentrale, rechtlich stets aktuelle Rechenlogik reduzieren den Aufwand pro Mandant. Der cloudbasierte Zugriff erleichtert zudem die Arbeit über mehrere Standorte hinweg und die Einbindung der Mandanten in den Prozess.
Im mittelständischen Unternehmen verschiebt sich der Fokus. Hier geht es weniger um viele Mandanten als um die zuverlässige, regelkonforme Abrechnung der eigenen Belegschaft — oft in Zusammenarbeit mit der Steuerkanzlei, die Teile der Abrechnung übernimmt oder prüft. edlohn ermöglicht eine klare Aufgabenteilung: Das Unternehmen erfasst Bewegungsdaten und stellt Abrechnungen bereit, die Kanzlei begleitet fachlich. Der Verzicht auf eigene IT-Infrastruktur ist für Mittelständler ohne große IT-Abteilung ein spürbarer Vorteil.
Stärken
  • Spezialisierte, tiefe Abbildung des deutschen Melde- und Bescheinigungswesens.
  • Mehrmandantenfähigkeit und arbeitsteilige Prozesse für den Kanzleialltag.
  • Cloud-Betrieb ohne eigene Serverpflege, mit laufender rechtlicher Aktualisierung.
  • Datenverarbeitung im deutschen Rechenzentrum als klare Datenschutz-Ausgangslage.
  • Digitalisierungsbausteine wie Vorerfassung, Self-Service und digitale Lohnakte.
Einschränkungen
  • Als Lohnspezialist deckt edlohn Buchhaltung und ERP nicht selbst ab — Schnittstellen sind einzuplanen.
  • Der SaaS-Betrieb setzt eine stabile Internetverbindung und geklärte Zugriffsprozesse voraus.
  • Berechtigungen und Datenschutz erfordern bei sensiblen Beschäftigtendaten besondere Sorgfalt.
  • Die Migration bestehender Jahreswerte will sauber geplant und zum richtigen Stichtag umgesetzt werden.
  • Gesamtaufwand und -kosten hängen von Volumen, Mandantenzahl und genutzten Bausteinen ab.

Typische Konstellationen & Aufwand

In der Praxis begegnet edlohn in unterschiedlichen Konstellationen. Eine Steuerkanzlei nutzt edlohn als zentrales Abrechnungswerkzeug für ihre Mandanten und bindet diese über Vorerfassung und Self-Service ein, um den monatlichen Aufwand zu verteilen. Ein mittelständischer Betrieb mit variablen Arbeitszeiten — etwa im Handwerk, im Gastgewerbe oder in der Pflege — verbindet edlohn mit Zeiterfassung und Einsatzplanung, um Stunden und Zuschläge weitgehend automatisch in die Abrechnung zu überführen. Ein Unternehmen mit fester Gehaltsstruktur schätzt vor allem die zuverlässige, wartungsarme Abrechnung ohne eigene IT.
Allen Szenarien gemeinsam ist, dass der laufende Aufwand mit der Sauberkeit der Ersteinrichtung und der Prozessgestaltung steht und fällt. Je klarer Stammdaten gepflegt, Rollen verteilt und Vorerfassungswege etabliert sind, desto reibungsloser läuft der monatliche Abrechnungslauf. INAGRO empfiehlt, den Einführungsaufwand nicht zu unterschätzen, den laufenden Betrieb aber realistisch als deutlich entlastet einzuschätzen — gerade im Vergleich zu manueller oder stark fragmentierter Abrechnung.

Wann edlohn überzeugt — und wann nicht

edlohn überzeugt vor allem dort, wo eine spezialisierte, regelkonforme Lohnabrechnung ohne eigene IT-Infrastruktur gebraucht wird — in Kanzleien mit vielen Mandanten ebenso wie in Mittelständlern, die Wert auf einen deutschen Anbieter und deutsche Datenverarbeitung legen. Weniger naheliegend ist edlohn, wenn ein Unternehmen bewusst eine kaufmännische Komplettlösung aus einer Hand sucht, in der Lohn nur ein Modul unter vielen ist, oder wenn eine tief integrierte Konzernsuite die Anforderungen besser trifft. Wie so oft entscheidet die ehrliche Passung zwischen Bedarf und Lösung. Steuerliche und arbeitsrechtliche Detailfragen gehören dabei zu den jeweiligen Fachexperten; dies ist keine Steuerberatung.
Kapitel 09 · Kosten & DSGVO

Kosten, DSGVO & Datenhoheit

Zwei Fragen stehen bei der Auswahl fast immer im Vordergrund: Was kostet die Lösung, und wie steht es um Datenschutz und Datenhoheit? Beide lassen sich nicht mit einer einzigen Zahl oder einem einfachen Ja beantworten. Gerade im Lohnbereich, in dem hochsensible personenbezogene Daten verarbeitet werden, verdient der Datenschutz besondere Aufmerksamkeit — und hier spielt edlohn eine seiner größten Stärken aus.

Bei den Kosten folgt edlohn als Cloud-Lösung typischerweise einer Abo- beziehungsweise nutzungsabhängigen Logik, deren Preis sich nach Umfang und Nutzungsmerkmalen richtet — etwa nach der Zahl der Abrechnungen, Mandanten oder genutzten Bausteine. Konkrete Eurobeträge nennt dieser Abschnitt bewusst nicht, weil Preise sich regelmäßig ändern, individuell zugeschnitten werden und je nach Konstellation stark variieren. Die jeweils aktuellen Konditionen sollten direkt beim Anbieter erfragt werden.
Cloud-Abrechnungsmodell
Nutzung · laufend
Abo- bzw. nutzungsabhängige Logik statt Einmallizenz
  • Kosten fallen als planbarer Betriebsaufwand an. Umfang richtet sich typischerweise nach Abrechnungen, Mandanten oder Bausteinen. Beim Anbieter prüfen.
Umfang & Bausteine
Gestaffelt · nach Bedarf
edlohn allein oder mit edtime, edpep und weiteren Bausteinen
  • Mehr Bausteine und Integrationen erweitern den Funktionsumfang und beeinflussen die Kosten. Der Zuschnitt sollte am realen Bedarf ausgerichtet werden.
Einführung & Migration
Einmalig · beachten
Einrichtung, Datenübernahme, Schulung
  • Neben den laufenden Kosten entstehen Aufwände für Ersteinrichtung, Migration der Jahreswerte und Einarbeitung, die von Beginn an eingeplant werden sollten.
Wartung & Rechtsstand
Inklusive · im Betrieb
Laufende Pflege im SaaS-Modell
  • Die Aktualisierung des Rechtsstands und der Betrieb der Infrastruktur sind Teil des Cloud-Modells — ein Vorteil gegenüber selbst gepflegter Software.

Was die Gesamtkosten tatsächlich treibt

Der reine Nutzungspreis ist nur ein Teil der Wahrheit. In der Praxis bestimmen mehrere Faktoren die Gesamtkosten: das Abrechnungsvolumen und die Zahl der Mandanten, die genutzten Bausteine wie Zeiterfassung und Einsatzplanung, die Integrationstiefe zu Buchhaltung und weiteren Systemen sowie der oft unterschätzte einmalige Aufwand für Einführung, Migration und Schulung. Dem gegenüber steht die Entlastung durch den wartungsarmen Cloud-Betrieb und die im Hintergrund erledigte rechtliche Pflege. Wer diese Faktoren gegeneinander abwägt, kommt zu einer realistischeren Einschätzung als bei reiner Betrachtung des Listenpreises. Die jeweils aktuellen Preise und Konditionen sollten direkt beim Anbieter erfragt werden.

DSGVO, deutsches Rechenzentrum und Datenhoheit

Weil in der Entgeltabrechnung besonders sensible personenbezogene Daten verarbeitet werden — Gehälter, Steuermerkmale, Gesundheits- und Fehlzeiten, Bankverbindungen —, ist der Datenschutz kein Nebenthema, sondern zentral. Hier liegt eine der klarsten Stärken von edlohn: Die Datenverarbeitung findet in Rechenzentren in Deutschland statt. Das schafft eine belastbare Ausgangslage für die DSGVO-Konformität und entschärft die bei internationalen Anbietern häufig kritische Frage des Datentransfers in Drittländer. Ein deutsches beziehungsweise EU-Hosting ist die datenschutzfreundlichere Konstellation, weil sie die Datenhaltung im europäischen Rechtsraum belässt und damit die europäische Datenhoheit stützt.
Dieser Standortvorteil ist ein starkes Argument, entbindet aber nicht von den üblichen Pflichten. Unverzichtbar bleiben ein Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter, die Aufnahme der Verarbeitung in das eigene Verarbeitungsverzeichnis und ein Berechtigungskonzept, das Zugriffe auf das notwendige Maß beschränkt — im Lohnbereich besonders wichtig, weil nicht jede Person alle Gehaltsdaten sehen sollte. Auch die Einhaltung gesetzlicher Aufbewahrungsfristen und ein bewusster Umgang mit Self-Service-Zugängen gehören dazu.
Datenschutz-Setup bei einem deutschen Cloud-Anbieter

Die wichtigsten Punkte, die bei Auswahl und Einführung einer Cloud-Lohnabrechnung sauber aufgesetzt werden sollten — mit dem deutschen Rechenzentrum als starker Ausgangslage:

Serverstandort Deutschland
Verarbeitung im deutschen Rechenzentrum als EU-Datenhoheit-Vorteil
Kein Drittlandtransfer
Datenhaltung im EU-Raum entschärft Transferfragen
Auftragsverarbeitung (AVV)
Vertrag mit dem Anbieter abschließen und dokumentieren
Berechtigungen
Zugriff auf Gehaltsdaten streng auf das Nötige beschränken
Aufbewahrung
Gesetzliche Fristen für Lohnunterlagen sicherstellen
Verarbeitungsverzeichnis
Die Verarbeitung in den eigenen DSGVO-Dokumenten abbilden

Erwartungsmanagement statt Schnäppchenjagd

INAGRO rät, Kosten und Datenschutz mit nüchternem Erwartungsmanagement anzugehen. edlohn ist keine Gratis-Software, sondern ein spezialisiertes Cloud-Werkzeug mit entsprechendem laufendem Aufwand und Einführungsbedarf. Der Nutzen liegt in einer regelkonform aufstellbaren, wartungsarmen Lohnabrechnung mit tiefer Meldelogik und einer datenschutzfreundlichen Verarbeitung im deutschen Rechenzentrum. Beim Datenschutz gilt: Das deutsche Hosting ist eine starke Ausgangslage, doch die konkrete DSGVO-Konformität entsteht erst durch das richtige Setup — AVV, Berechtigungen, Aufbewahrung und Verfahrensdokumentation. Datenschutz- und Vertragsfragen gehören zu Fachexperten; dies ist keine Rechts- oder Steuerberatung.
Kosten- & Datenschutz-Hinweis

edlohn folgt als Cloud-Lösung einer laufenden, nutzungsabhängigen Kostenlogik; konkrete Preise ändern sich und sollten direkt beim Anbieter geprüft werden. Für eine ehrliche Kalkulation zählen Volumen, Bausteine, Integrationstiefe sowie Einführungs- und Migrationsaufwand. Beim Datenschutz ist das deutsche Rechenzentrum ein echter Vorteil für EU-Datenhoheit — die konkrete Konformität entsteht aber erst durch AVV, Berechtigungen und Dokumentation. Dies ist keine Rechts- oder Steuerberatung.

Kapitel 10 · Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen zu edlohn

Diese Fragen tauchen in Beratungsgesprächen rund um edlohn besonders häufig auf — kurz und sachlich beantwortet, herstellerneutral und ohne Rechts- oder Steuerberatung.

Was ist edlohn genau?
edlohn ist eine cloudbasierte Lohn- und Gehaltsabrechnungssoftware der eurodata AG mit Sitz in Saarbrücken. Sie richtet sich primär an Steuerkanzleien und Lohnbüros sowie an Unternehmen und deckt die vollständige Entgeltabrechnung im deutschen Rechtsraum ab — von der Brutto-Netto-Berechnung über Lohnsteuer und Sozialversicherung bis zum elektronischen Melde- und Bescheinigungswesen. Als Software-as-a-Service wird sie über den Browser genutzt und in Rechenzentren in Deutschland betrieben.
Für wen eignet sich edlohn besonders?
Für Steuerkanzleien und Lohnbüros, die viele Mandanten effizient und fristgerecht abrechnen, sowie für Unternehmen, die eine spezialisierte, regelkonforme Lohnabrechnung ohne eigene IT-Infrastruktur suchen. Besonders passend ist edlohn für Organisationen, die Wert auf einen deutschen Anbieter und die Datenverarbeitung im deutschen Rechenzentrum legen. Wer bewusst eine kaufmännische Komplettlösung sucht, in der Lohn nur ein Modul ist, vergleicht zusätzlich andere Ansätze.
Wie hängen edlohn, edtime, edpep und edcloud zusammen?
edlohn ist das abrechnende Kernprodukt. edtime ist die Zeiterfassung, edpep die Personaleinsatzplanung — beide können als vorgelagerte Datenquellen Arbeitszeiten und Einsätze in die Abrechnung liefern. edcloud ist die übergreifende Plattform, über die die eurodata-Lösungen bereitgestellt werden. Man muss nicht das gesamte Ökosystem nutzen: edlohn lässt sich eigenständig betreiben, entfaltet mit Zeiterfassung und Einsatzplanung aber zusätzlichen Nutzen, gerade bei variablen Arbeitszeiten.
Welche Meldungen und Bescheinigungen deckt edlohn ab?
edlohn bildet das deutsche Melde- und Bescheinigungswesen der Entgeltabrechnung strukturiert ab — dazu gehören unter anderem die Lohnsteuer-Anmeldung über ELSTER, das ELStAM-Verfahren für die Lohnsteuerabzugsmerkmale, die DEÜV-Meldungen an die Sozialversicherung sowie diverse Bescheinigungen und Nachweise. Welche Verfahren im Detail unterstützt werden, entwickelt sich mit dem gesetzlichen Rahmen weiter und sollte direkt beim Anbieter geprüft werden. Die fachliche Verantwortung bleibt bei der abrechnenden Stelle; dies ist keine Steuerberatung.
Wo werden die Daten verarbeitet — und ist das DSGVO-konform?
edlohn wird in Rechenzentren in Deutschland betrieben, die Datenverarbeitung findet also im deutschen beziehungsweise europäischen Rechtsraum statt. Das ist eine starke Ausgangslage für den Datenschutz, weil es die bei internationalen Anbietern kritische Frage des Drittlandtransfers entschärft und die europäische Datenhoheit stützt. Für die konkrete DSGVO-Konformität braucht es zusätzlich einen Auftragsverarbeitungsvertrag, ein Berechtigungskonzept, die Aufnahme ins Verarbeitungsverzeichnis und die Einhaltung von Aufbewahrungsfristen. Datenschutz-Detailfragen gehören zu Fachexperten — dies ist keine Rechtsberatung.
Was kostet edlohn?
Als Cloud-Lösung folgt edlohn typischerweise einer laufenden, nutzungsabhängigen Kostenlogik, die sich nach Umfang, Abrechnungsvolumen, Mandantenzahl und genutzten Bausteinen richtet. Konkrete Preise ändern sich regelmäßig, werden individuell zugeschnitten und sollten direkt beim Anbieter erfragt werden. Für eine realistische Kalkulation zählen neben den laufenden Kosten auch der einmalige Aufwand für Einführung, Migration und Schulung — dem steht die Entlastung durch den wartungsarmen Betrieb und die automatische Rechtsstand-Pflege gegenüber.
Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater?
edlohn ist stark aus dem Kanzleiumfeld gedacht und unterstützt arbeitsteilige Prozesse: Unternehmen können Bewegungsdaten vorerfassen, während die Kanzlei die Abrechnung fachlich begleitet oder durchführt. Über Schnittstellen lassen sich Buchungsdaten an die Finanzbuchhaltung übergeben. Wichtig ist, die Aufgabenteilung, Übergabewege und Verantwortlichkeiten zu Beginn klar festzulegen. Die fachlich-steuerliche Verantwortung bleibt beim Steuerberater; dies ist keine Steuerberatung.
Wie aufwendig ist die Einführung und Migration?
Der Aufwand hängt von Volumen, Mandanten- beziehungsweise Betriebsstruktur und Ausgangszustand ab. Eine strukturierte Einführung klärt Prozesse und Rollen, richtet Mandanten, Berechtigungen und Meldewege ein, bindet Zeiterfassung, Buchhaltung und Zahlungsverkehr an und übernimmt Personalstammdaten samt aufgelaufener Jahreswerte zu einem klaren Stichtag. Ein Wechsel innerhalb des Kalenderjahres verlangt besondere Sorgfalt. Ein Testlauf mit echten Daten vor dem Produktivstart und eine frühe Abstimmung mit dem Steuerberater verhindern Fristprobleme und Fehler.

Lohn- & HR-Digitalisierung strategisch angehen

Brauchen Sie eine ehrliche edlohn-Strategie?

Wir prüfen herstellerneutral, ob und wo sich edlohn für Ihre Kanzlei oder Ihr Unternehmen rechnet: Prozessgestaltung zwischen Kanzlei, Mandant und Beschäftigten, Anbindung von Zeiterfassung, Buchhaltung und Zahlungsverkehr, Digitalisierung mit Vorerfassung und Self-Service sowie das Datenschutz-Setup mit Blick auf das deutsche Rechenzentrum und EU-Datenhoheit — pragmatisch auf Kanzleien und den Mittelstand zugeschnitten. Dies ist keine Steuerberatung.

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