edlohn
Die cloudbasierte Lohn- und Gehaltsabrechnung der eurodata AG aus Saarbrücken — ein deutsches Produkt für Steuerkanzleien und Unternehmen, mit durchgängigem Meldewesen, hoher Automatisierung und Datenverarbeitung im deutschen Rechenzentrum.
edlohn ist eine cloudbasierte Lohn- und Gehaltsabrechnungssoftware der eurodata AG mit Sitz in Saarbrücken. Sie ist von Grund auf für die Entgeltabrechnung im deutschen Rechtsraum konzipiert und richtet sich in erster Linie an Steuerkanzleien und Lohnbüros, die Mandanten abrechnen, sowie an Unternehmen, die ihre Lohnbuchhaltung selbst oder gemeinsam mit ihrer Kanzlei führen.
edlohn ist eine spezialisierte Lohn-Cloud aus deutscher Entwicklung, die den fristgebundenen Abrechnungsalltag von Kanzleien und Unternehmen professionell unterstützt. Ihre Stärken liegen im durchgängigen Meldewesen, in der laufenden rechtlichen Pflege und in der Datenverarbeitung im deutschen Rechenzentrum. Wer über edlohn nachdenkt, sollte weniger fragen „ob Cloud“, sondern „wie die Abrechnungsprozesse und die Zusammenarbeit mit der Kanzlei organisiert werden“. Entgeltabrechnung berührt Steuer- und Sozialversicherungsrecht; dieser Artikel ordnet die Software ein, ist aber keine Rechts- oder Steuerberatung.
edlohn steht nicht allein, sondern ist Teil eines breiteren Produktkosmos der eurodata AG rund um Personal-, Zeit- und Betriebswirtschaftsthemen. Wer die Positionierung verstehen will, betrachtet edlohn deshalb im Zusammenspiel mit den ergänzenden Lösungen — insbesondere der Zeiterfassung edtime, der Personaleinsatzplanung edpep und der übergreifenden Plattform edcloud.
Das cloudbasierte Kernprodukt für die Lohn- und Gehaltsabrechnung: Brutto-Netto-Berechnung, Melde- und Bescheinigungswesen, elektronische Übermittlung an die zuständigen Stellen. Mehrmandantenfähig und auf den professionellen Abrechnungsalltag von Kanzleien und Unternehmen ausgerichtet.
Die cloudbasierte Zeiterfassung: Arbeitszeiten werden digital erfasst und dokumentiert. Als Datenquelle für die Abrechnung reduziert sie die manuelle Übertragung von Stunden und schafft eine nachvollziehbare Grundlage für variable Lohnbestandteile.
Die Personaleinsatzplanung: Dienst- und Schichtpläne werden erstellt und mit der Zeiterfassung verbunden. Sie ordnet den Personaleinsatz vor der Abrechnung und liefert strukturierte Grundlagen für die weitere Verarbeitung.
Die übergreifende Cloud-Plattform, unter deren Dach die eurodata-Lösungen bereitgestellt und zugänglich gemacht werden. Sie bildet die technische und organisatorische Klammer für den durchgängigen, browserbasierten Betrieb der Anwendungen.
Eine Faustregel: Wer „nur“ eine leistungsfähige Cloud-Lohnabrechnung sucht, betrachtet edlohn als eigenständige Lösung. Wer viele variable Lohnbestandteile aus Arbeitszeiten und Dienstplänen ableitet, prüft zusätzlich edtime und edpep als vorgelagerte Bausteine. Der genaue Leistungsumfang und die Paketgrenzen ändern sich über die Zeit und sollten direkt beim Anbieter geprüft werden.
Im Zentrum von edlohn steht die vollständige monatliche Entgeltabrechnung: aus Stamm- und Bewegungsdaten die korrekte Brutto-Netto-Berechnung ableiten, Steuer- und Sozialversicherungsbeiträge ermitteln, die gesetzlichen Meldungen und Bescheinigungen erzeugen und alles elektronisch an die zuständigen Stellen übermitteln. Dieser Funktionsblock ist das eigentliche Rückgrat der Software.
Aus Gehalts- und Lohnbestandteilen wird die monatliche Abrechnung erstellt: laufende und einmalige Bezüge, Zuschläge, Sachbezüge, geldwerte Vorteile und Abzüge werden nach den geltenden Regeln zu Brutto und Netto verrechnet.
Der RechenkernDie Lohnsteuer wird auf Basis der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale berechnet. Über das ELStAM-Verfahren werden Merkmale wie Steuerklasse und Freibeträge abgerufen und in der Abrechnung berücksichtigt.
Steuerabzug korrektBeiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung werden ermittelt und die DEÜV-Meldungen erzeugt. Das strukturierte Meldeverfahren an die Sozialversicherungsträger ist fester Bestandteil des Ablaufs.
Meldewesen integriertVom Beitragsnachweis über Lohnsteuer-Anmeldungen bis zu Entgeltbescheinigungen und Meldungen im Krankheits- oder Austrittsfall: die relevanten Bescheinigungen werden erzeugt und, wo vorgesehen, elektronisch übermittelt.
Formalpflichten erfülltDie Ergebnisse werden über die vorgeschriebenen Kanäle elektronisch übermittelt — etwa Lohnsteuer-Anmeldungen an die Finanzverwaltung über ELSTER und Sozialversicherungsmeldungen an die zuständigen Stellen.
Digitale MeldewegeLohnjournale, Buchungsbelege, Kostenstellenauswertungen und weitere Berichte geben einen Überblick über die Personalkosten und liefern die Grundlage für die Übergabe an die Finanzbuchhaltung.
Zahlen für die FiBuModerne Lohnsoftware lebt davon, wiederkehrende Handgriffe zu reduzieren und den Abrechnungsprozess zu digitalisieren. edlohn setzt hier auf mehrere Bausteine — von der digitalen Vorerfassung über Self-Service-Zugänge für Beschäftigte bis zur digitalen Lohnakte und offenen Schnittstellen. Ziel ist, dass sich Fachkräfte auf Prüfung und Sonderfälle konzentrieren, statt Daten mehrfach zu erfassen.
Mandanten oder Fachabteilungen erfassen Bewegungsdaten strukturiert vor. Die abrechnende Stelle prüft und übernimmt, statt alles zentral abzutippen — der Aufwand verlagert sich dorthin, wo die Daten entstehen.
Weniger DoppelerfassungBeschäftigte rufen Abrechnungen und Dokumente über einen geschützten Zugang digital ab. Das ersetzt Papier, beschleunigt die Bereitstellung und schafft eine nachvollziehbare, digitale Ablage.
Papierlos verteilenDokumente rund um die Beschäftigten werden digital abgelegt und strukturiert zugänglich gemacht. Die Lohnakte bündelt relevante Unterlagen an einem Ort und unterstützt eine geordnete, revisionsbewusste Ablage.
Alles an einem OrtVorerfassung, Self-Service, digitale Lohnakte und Schnittstellen sparen im Alltag spürbar Zeit und reduzieren Papier. Entscheidend ist, sie als Prozesswerkzeuge zu verstehen: Übernommene Daten werden geprüft und plausibilisiert, nicht blind verarbeitet. Da es um sensible Beschäftigtendaten geht, gehören Berechtigungen und Zugriffsschutz von Anfang an mitgedacht. Der konkrete Funktionsumfang sollte beim Anbieter geprüft werden.
Eine Lohnsoftware entfaltet ihren vollen Nutzen selten allein. Entscheidend ist, wie gut sie sich in die vorhandene Systemlandschaft einfügt: an die Zeiterfassung, an die Finanzbuchhaltung, an die Banken für den Zahlungsverkehr und an die staatlichen Meldewege zu Finanzverwaltung und Sozialversicherung. edlohn bringt hierfür ein Ökosystem aus Schnittstellen und ergänzenden eurodata-Lösungen mit.
Erfasste Arbeitszeiten fließen als Bewegungsdaten in die Abrechnung. Besonders bei variablen Arbeitszeiten wird die Zeiterfassung zur strukturierten Datenquelle und reduziert manuelle Stundenübertragung.
Zeit wird LohnBuchungsbelege und Buchungsdaten aus der Abrechnung werden an die Fibu übergeben, sodass Personalkosten korrekt verbucht werden — ohne dass Zahlen doppelt erfasst werden müssen.
Lohn trifft BuchhaltungAus den Abrechnungsergebnissen werden Zahlungsdaten für Löhne, Steuern und Beiträge bereitgestellt, die über die üblichen Banking-Wege in den Zahlungsverkehr überführt werden können.
Zahlungen vorbereitetLohnsteuer-Anmeldungen werden über ELSTER an die Finanzverwaltung, Sozialversicherungsmeldungen über die vorgeschriebenen Verfahren an die zuständigen Stellen elektronisch übermittelt.
Behördenwege digitalZeiterfassung, Finanzbuchhaltung, Banken und die staatlichen Meldewege sind die wichtigsten Anschlusspunkte. Klären Sie zu Projektbeginn, welche Systeme angebunden werden und wer die Schnittstellen verantwortet. Die Behördenintegration über ELSTER und die Sozialversicherungsverfahren ist im Lohnbereich Pflicht — der genaue Umfang weiterer Schnittstellen hängt vom Paket ab und sollte beim Anbieter geprüft werden.
edlohn bewegt sich in einem lebendigen Markt für Lohn- und Personalsoftware. Um die Software richtig einzuordnen, lohnt der qualitative Blick auf wichtige Vergleichspunkte: das kanzleigeprägte DATEV LODAS, die Personallinie von Sage, die kaufmännisch integrierte Lösung eGECKO und die Konzernwelt von SAP. Jede dieser Optionen folgt einer eigenen Philosophie.
| Kriterium | edlohn | DATEV LODAS | eGECKO | SAP |
|---|---|---|---|---|
| Grundausrichtung | Cloud-Lohnspezialist | Kanzlei-Lohn | Integriertes Rechnungswesen | Konzern-HR/ERP |
| Betrieb | Cloud / SaaS | Kanzlei / Cloud-nah | On-Prem & Cloud | On-Prem & Cloud |
| Zielgruppe | Kanzlei & Mittelstand | Steuerkanzleien | Mittelstand | Großunternehmen |
| Spezialisierung Lohn | Kernprodukt | Sehr hoch | Teil des Ganzen | Modul im Suite-Kontext |
| Cloud-Fokus | Cloud-first | Zunehmend | Wahlweise | Wahlweise |
| DACH-/Deutschland-Bezug | Sehr hoch | Sehr hoch | Hoch | International |
Vereinfacht: DATEV LODAS denkt vom DATEV-Kanzleikosmos her, Sage von der breiten Produktfamilie, eGECKO vom integrierten Rechnungswesen und SAP von der Konzern-Suite — edlohn hingegen vom spezialisierten, cloudbasierten Lohn. Entscheidend sind die bestehende Systemwelt, der Grad der gewünschten Integration und die strategische Cloud-Ausrichtung. Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht.
edlohn wird als Software-as-a-Service aus Rechenzentren in Deutschland betrieben. Diese Betriebsart prägt Einführung und Alltag grundlegend: keine lokale Installation, keine eigene Serverpflege, laufende Aktualisierung im Hintergrund. Zugleich rücken Fragen von Zugriff, Berechtigungen und Datenverarbeitung stärker in den Vordergrund als bei klassischer On-Premises-Software.
Der SaaS-Betrieb aus dem deutschen Rechenzentrum nimmt viel technischen Aufwand ab, verlagert den Schwerpunkt der Einführung aber auf Organisation: Rollen, Berechtigungen, Prozessabstimmung und eine saubere Migration zum richtigen Stichtag. Gerade im Lohnbereich sind Fristen und Jahreswerte kritisch. Rechtliche und steuerliche Detailfragen gehören zu Fachexperten — dies ist keine Steuerberatung.
Ein wesentlicher Teil der Stärke von edlohn liegt in zwei Konstellationen: der Steuerkanzlei, die viele Mandanten abrechnet, und dem mittelständischen Unternehmen, das seine Lohnabrechnung selbst oder gemeinsam mit der Kanzlei führt. Beide profitieren von der Spezialisierung und dem cloudbasierten Betrieb — allerdings mit unterschiedlichem Schwerpunkt.
Zwei Fragen stehen bei der Auswahl fast immer im Vordergrund: Was kostet die Lösung, und wie steht es um Datenschutz und Datenhoheit? Beide lassen sich nicht mit einer einzigen Zahl oder einem einfachen Ja beantworten. Gerade im Lohnbereich, in dem hochsensible personenbezogene Daten verarbeitet werden, verdient der Datenschutz besondere Aufmerksamkeit — und hier spielt edlohn eine seiner größten Stärken aus.
Die wichtigsten Punkte, die bei Auswahl und Einführung einer Cloud-Lohnabrechnung sauber aufgesetzt werden sollten — mit dem deutschen Rechenzentrum als starker Ausgangslage:
edlohn folgt als Cloud-Lösung einer laufenden, nutzungsabhängigen Kostenlogik; konkrete Preise ändern sich und sollten direkt beim Anbieter geprüft werden. Für eine ehrliche Kalkulation zählen Volumen, Bausteine, Integrationstiefe sowie Einführungs- und Migrationsaufwand. Beim Datenschutz ist das deutsche Rechenzentrum ein echter Vorteil für EU-Datenhoheit — die konkrete Konformität entsteht aber erst durch AVV, Berechtigungen und Dokumentation. Dies ist keine Rechts- oder Steuerberatung.
Diese Fragen tauchen in Beratungsgesprächen rund um edlohn besonders häufig auf — kurz und sachlich beantwortet, herstellerneutral und ohne Rechts- oder Steuerberatung.
Lohn- & HR-Digitalisierung strategisch angehen
Wir prüfen herstellerneutral, ob und wo sich edlohn für Ihre Kanzlei oder Ihr Unternehmen rechnet: Prozessgestaltung zwischen Kanzlei, Mandant und Beschäftigten, Anbindung von Zeiterfassung, Buchhaltung und Zahlungsverkehr, Digitalisierung mit Vorerfassung und Self-Service sowie das Datenschutz-Setup mit Blick auf das deutsche Rechenzentrum und EU-Datenhoheit — pragmatisch auf Kanzleien und den Mittelstand zugeschnitten. Dies ist keine Steuerberatung.
Seit 2006 am Markt
Erfahrung aus über 100 Digitalprojekten
DSGVO & Souveränität
Datenschutz von Anfang an mitgedacht
Rückmeldung in 24 h
Schnell, direkt, unverbindlich